Wenn ich von Traumasensibilität spreche, geht es mir vor allem um Bindungs- und Entwicklungstraumata, unter deren Folgen auch heute noch
viele Menschen leiden. Dies sind Erfahrungen aus frühen Beziehungen – in aller Regel aus unserer Kindheit – in denen Nähe, Sicherheit oder Verlässlichkeit nicht ausreichend vorhanden waren.
Diese Prägungen begleiten uns oft bis ins Erwachsenenleben und zeigen sich in unseren Bindungsmustern und Beziehungsproblemen:
nämlich darin, wie wir Nähe zulassen, Konflikte erleben oder mit Rückzug und Überforderung umgehen.
Traumasensibel zu begleiten heißt für mich, diese Zusammenhänge immer im Blick zu haben – und die zugrunde liegenden Muster aufzudecken, zu integrieren und ans Hier und Jetzt anzupassen.